Beratung

Leider ist der Beruf eines Immobilienmaklers in Deutschland kein geschützter Beruf, wie in anderen europäischen Staaten, wo man erst lernen muss und dann vielleicht Immobilienmakler werden kann. So kann jeder Bürger in Deutschland, nach Zahlung einer gewissen Summe bei seinem zuständigen Ordnungsamt, eine Maklertätigkeit aufnehmen. Das ist in unseren Augen ein ungehöriger Zustand, weil es in diesem Beruf durchaus um die Existenz von Menschen, Familien oder größeren Gruppen gehen kann.

Ein gestandener und wissender Immobilienmakler, wird zunächst eine Immobilie sach- und marktgerecht bewerten, bevor er mit seinem zu erstellenden Exposé, welches als Erster der Eigentümer bekommt und dieser sein "OK" dazu geben muss, an Interessenten heran treten wird.

Bei Besichtigungen sollte der Immobilienmakler in der Lage sein, in der freien Rede, die Fragen eines Interessenten zu beantworten oder aber die Fragen die er nicht beantworten kann, so bald als möglich, durch Nachfrage beim Anbieter, klären.

Sollte sich ein Interessent zum Kauf oder zur Miete / Pacht entschlossen haben, ist es Aufgabe des Maklers, dem Interessenten die notwendigen Unterlagen für eine Finanzierung zur Verfügung zu stellen.

Das sind.

- ein aktueller Grundbuchauszug,

- die Berechnung der Wohnfläche nach Din 277,

- Grundrisse der entsprechenden Immobilie und

- Fotos der Immobilie (durchaus auch elektronisch).

Eine weitere Hauptaufgabe (jedenfalls sehen wir das so) ist die Erläuterung es Entwurfes des Kaufvertrages mit Verkäufer- und Käuferdatei.

Der immobilienmakler ist jedoch kein Rechtsanwalt und hat nicht das Recht, juristisch zu beraten. Selbst das Rechtsdienstleistungsgesetz schränkt den Immobilienmakler hier ein.

Wir sind aber der Meinung, das aufgrund der Kompliziertheit solcher Vertragsentwürfe, man bei beiden Parteien Sicherheit schafft, wenn der Immobilienmakler aus seinen reichhaltigen Erfahrungen heraus, Erläuterungen zum textlichen Inhalt des Vertragsentwurfes, zu weiteren Abläufen der Kaufabwicklung oder des Miet- / Pachtvertrages, dem Interessenten zu gehör bringt.

So schafft man Sicherheit. Natürlich wird der amtierende Notar, den Vertragsinhalt nochmal erläutern und erneut auftretende Fragen den Parteien beantworten.

08.Januar.2019

Das Grundbuch

Das Grundbuch, welches ein Eigentümer einer Immobilie zu Gesicht bekommt, ist eigentlich nur ein „Grundbuchauszug“. Das gesamte Grundbuch kann durchaus eine dicke Akte (Grundbuchakte) mit vielen Grundbuchauszügen, Anträgen, Verfügungen, Beschränkungen, Widersprüchen usw. sein.

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Jörg Kuhnt

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