Beratung bei Kuhnt Immobilien

 

 

Bodenrichtwerte 1999

 

An dieser Stelle wollen wir die Bodenrichtwerte einiger ausgewählter Orte in den Landkreisen Barnim (BAR), Märkisch Oderland (MOL) und Oderspree (LOS) einer breiten Öffentlichkeit zugängig machen. Die Werte stammen von 1999, können aber dennoch als Orientierung dienen. Wir arbeiten an einer Aktualisierung.

In der einschlägigen Presse können Sie nachlesen, daß bundesweit eine leichte Belebungstendenz auf dem Markt für Einfamilienhäusern zu erkennen ist. In den Beitrittsländern, so kann man nachlesen, herrscht jedoch der Abwärtstrend weiter vor.

Besonders ist ein Rückgang der Bodenpreise in strukturschwachen Gebieten zu verzeichnen betonen die Gutachterausschüsse.

Unsere Erfahrungen belegen, daß für den Verkauf von Grundstücken besonders der Gesamtendpreis entscheidend ist.

Kleine Grundstücke, unter 500 oder 600 qm erzielen auf den Preis des Quadratmeter Baulands einen höheren Preis als eben Grundstücke von 800 und mehr Quadratmeter. Für den Käufer kommen noch die Erwerbsnebenkosten dazu, die zwischen 5 % bis 12,4 % des Kaufpreises betragen können. Das interessiert zwar den Verkäufer nicht, ist aber für den Käufer eine zu beachtende finanzielle Größe.

Eigentumswohnungen sind gegenwärtig fast überhaupt nicht an den Mann oder die Frau zu bringen. Dieser Markt ist fast "tot". Dementsprechend sind auch die Preise im "freien Fall".

 

Im sogenannten Speckgürtel um Berlin fielen die Preise von Eigentumswohnungen 1999 gegenüber dem Vorjahr um 7 % und in Gebieten außerhalb des Speckgürtels um 12 % im Mittel. Für Anleger, die die erworbene Wohnung nicht selber beziehen wollen, ist dieser Trent zwar angenehm aber auch nicht sehr hilfreich. Die Mieten sind vergleichsweise gering und die steuerliche Abschreibung ist fast nicht erwähnenswert.

Gut verkaufen sich immer noch Einfamilienhäuser mit Sanierungsaufwand. Hier kann der Käufer oft einen vernünftigen Preis aushandeln. Durch Geschick und preiswerte Baumaterialien lassen sich die Häuser herrichten und auf einen gewünschten Standard bringen, der den heutigen Lebensvorstellungen entspricht. Ein weiterer Vorteil ist der, daß man eine gewachsene Infrastruktur vorfindet, die man in den Wohnparks auf der "grünen Wiese" nicht antrifft oder der erst nach einigen Jahren entsteht.

Auch in diesem Jahr möchten wir nochmals betonen, daß nicht grundsätzlich das gesamte Grundstück als Bauland gewertet werden kann, wenn das Grundstück groß ist und die Bebauungsmöglichkeit nur gering sind. Als Faustwert können Sie bei einem Einfamilienhaus oder Doppelhaus ansetzen, daß das 6-fache der zu errichtenden Wohnfläche nur als Bauland gewertet wird. Der restliche Teil des Grundstückes wird entsprechend seiner Nutzung bewertet. Und da erreichen wir bei Gartenland nur ein Drittel bis die Hälfte des Bodenrichtwertes von Bauland. Waldland wurde in Ostbrandenburg 1999 mit 0,3 DM / qm veranschlagt und Ackerland (ohne Beachtung der Bodenpunkte) ebenfalls mit 0,3 bis 0,4 DM / qm. Wenn Sie die aktuellen Bodenrichtwerte wissen möchten, dann rufen Sie uns bitte an.

 

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